Bärenfels, Motte des Ritters

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Mo 22 Aug 2011 - 23:02

Pellinor sackte in sich zusammen. Körperlich wie Seelisch. Er hatte das getan, was er am meisten gefürchtet hatte. Er hatte Duran zutiefst enttäuscht. Pellinor konnte nicht mehr. Er war in den letzten Tagen und Jahren so viel gelaufen, hatte Monate in Angst vor den Häschern der Inquisition gelebt, war steht's rastlos. Dann war er auf das Fest der Drachen gefahren und hatte Duran und die anderen Amsivaren kennen gelernt. Pellinor hatte wieder Hoffnung geschöpft sein Land wieder zu sehen. Es als Ritter wieder zu betreten, es später zu regieren. Dann brach alles auf ihn ein. Seine Schwester, die ihm vom Zustand seines Vaters berichtet hatte. Pellinor wusste, dass theoretisch jeden Tag ein Bote auftauchen könnte, um ihn nach Nituria zu holen. Damit er sein Erbe antreten konnte. Pellinor wittre zurück kehren, jedoch ohne seinen Schwur zu erfüllen, das letzte was er seinem Vater je gesagt hatte war "ich schwöre es". Dann der Verlust seiner Mutter. Die baldige Schlacht. Seine Freunde, die er vielleicht in den Tod führt. Die Sorge um seine Schwester. Um die Amsivaren. Um Duran. Pellinor wusste, dass er für Duran wie für einen Vater fühlte. Ihn enttäuscht zu haben war das schlimmste. Pellinor blieb auf den Knien sitzen, im Staub der Festung, und kam sich unglaublich allein vor. Bis er eine Hand auf seiner Schulter spürte...

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Mo 22 Aug 2011 - 23:16

Nachdem Belaija den Kräutergarten verlassen hatte war sie noch etwas durch die Gänge gewandert. Nun stand sie etwas abseits und beobachtete das rege Treiben. Überall wurden Vorbereitungen für einen baldigen Aufbruch getroffen. Was war wohl geschehen? Bereiteten sich die Männer auf eine Reise vor? Ihr fiel auf das die Menschen schweigsam und in sich gekehrt waren. Was wohl der Grund dafür war?

Als sie Rakulur und Owen auf dem Hof stehen sah, ging sie zu ihnen. Ohne den Ernst der Lage zu ahnen fragte sie die beiden:
„Rakulur, Owen überall werden Vorbereitungen für eine Reise getroffen. Werdet ihr lange fort sein?“

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Di 23 Aug 2011 - 16:34

Auf Durans Befehl hin nickte der junge Krieger nur stumm. Er würde Asdis zu ihrem Herren schicken.

Owen sah Belaija an und gab ihr mit einem Kopfnicken zu verstehen, dass der Moment für solche Dinge vielleicht noch einen Augenblick warten könnte. Er antwortete daher nur mit einem kurz angebundenen:

"Ich denke schon, du solltest aber Rakulur fragen, er ist über den Schlachtzug besser informiert."

Danach trat er hinter Pellinor und legte ihm die Hand auf die Schulter.

"Weißt du, Junge... ich denke, du solltest erst einmal mit mir mitkommen, ich werde dir ein paar Dinge zeigen, damit du dich hier möglichst schnell zurechtfindest."

Er zog ihn auf die Beine und hinter sich her, wobei er kurz schwieg um dann zu sagen:

"Pellinor... ich fände es schön, wenn du deine melodramatischen Einlagen ein wenig zurückfahren würdest. Bitte... nimm es nicht als Beleidigung. Ich kann verstehen, wie du dich fühlst... und bevor du es ausschlägst, glaub mir, ich KANN. Oft schon habe ich die Heimat gewechselt, wurde enttäuscht, belogen, verletzt und habe Freunde zurückgelassen. Auch wenn mein Vater nicht im Sterben liegt, so haben sich in meiner Familie auch Dramen abgespielt, die ihresgleichen suchen. Aber das Leben wird weitergehen. Melancholie hat noch nie jemandem geholfen."

Ernst sah er den Knappen an.

"Deine Freunde können uns begleiten. Sie werden ihre gerechte Gelegenheit bekommen sich zu beweisen und wenn sie diese nutzen, wovon ich ausgehe, werden sie hier aufgenommen wie Brüder, glaub mir. Dann wirst auch du mit Sicherheit geehrt werden dafür, dass du den amsivarischen Streitkräften Unterstützung geliefert hast. Und dann hast du einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Rittertum getan, denn dann wird Duran dein Handeln zu schätzen wissen."

Dann lächelte er wieder aufmunternd.

"Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Duran diesbezüglich arg nachtragend sein wird. Du wirst dir mit Sicherheit in Zukunft den ein oder anderen Spruch anhören dürfen, aber im Endeffekt werden wir alle darüber lachen können. Keine Angst, keine Sorge, ich werde ein gutes Wort bei Duran für dich einlegen... das wird schon."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Di 23 Aug 2011 - 17:13

Pellinor gucke zu owen auf, dann nickte er. Ein schwaches lächeln umspielte seine lippen. "Ihr habt recht. Auf geht's, die Orks warten nicht" dann fügte er nachdenklich hinzu "Hm. Amsivaren und Niturianer. Die armen Orks..." Er grinste Schelmisch, die Traurigkeit war weggeblasen. Dies war wieder der Pellinor, den Owen kannte. Er sprang auf und salutierte vor dem Älteren. "Euer wort ist mir befehl mein herr Owen"

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Di 23 Aug 2011 - 17:32

Owen sah den Knappen irritiert an.
Er mochte den Jungen, aber seine Sprunghaftigkeit würde sich hoffentlich noch verlieren, diese schnellen Wechsel von völliger Verzweiflung bis zu höchster Euphorie würden ihn irgendwann wahnsinnig machen.

"Hör mal, Pellinor... ich gebe dir nur den einen Ratschlag, den ich auch allen jungen Kriegern geben konnte, die Angst vor Krieg hatten: Versuche nicht, dir oder jemand anderem etwas zu beweisen. Wenn du in den Schlachtreihen stehst gibt es kein du oder ich, es gibt ein wir. WIR müssen den Krieg gewinnen. Und wie schnell habe ich schon Knaben fallen sehen, die ihre Freunde beeindrucken wollten... der besondere Verdienst im Krieg wird zwar durch eine Auszeichnung geehrt, aber die größte Auszeichnung ist, dass du lebend mit deinen Freunden und Angehörigen wieder zurück nach Hause gehen kannst. Und dafür musst du einfach nur auf dich aufpassen... genau darum will ich dich bitten. Denn du tust einfach keinem einen Gefallen, wenn du dein Leben leichtsinnig aufs Spiel stellst. Die armen Orks, sagst du... die armen Amsivaren, Sturmbrecher und Niturianer, die in diesem Kampf ihren Tod finden werden... du solltest lieber um sie besorgt sein als um die Schwarzpelze."

Dann lächelte er jedoch leicht.

"Und mein Wort ist nur dann Befehl, wenn ich es als Befehl formuliere... und Ratschläge sind keine Befehle. Sie es als... Lektion... als Lektion eines Freundes, der vielleicht schon ein bisschen mehr Erfahrung hat."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Di 23 Aug 2011 - 17:54

"ich hatte nie vor den helden zu spielen. wenn duran lebend nach hause kommt kann ich von mir sagen "mission erfüllt". und wenn meine Leute auch noch alle am Leben sind bin ich wunschlos glücklich"

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Di 23 Aug 2011 - 19:36

Belaijas Gesicht färbte sich tief rot als sie begriff, dass sie mit ihrer Frage ein Gespräch unterbrochen hatte. Ihr Fehlverhalten war ihr sehr unangenehm.

Etwas kleinlaut wandte sie sich an Rakulur: „ Verzeiht mein unhöfliches Verhalten,… ich hätte euer Gespräch nicht unterbrechen dürfen.“ Sie machte eine kurze Pause bevor sie weitersprach. „ Bereitet ihr euch wirklich auf einen Krieg vor?“ In ihrem Gesicht konnte man Besorgnis erkennen.

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Di 23 Aug 2011 - 20:31

--gelöscht--


Zuletzt von Pellinor am Di 23 Aug 2011 - 20:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Di 23 Aug 2011 - 20:36

Owen nickte.

"Ich hatte auch nicht behauptet, dass du den Helden spielen wolltest. Aber ich wollte dich nur vorwarnen, nicht, dass es dich überkommt. Ich kenne das..."

Er zog sein Hemd ein Stück nach oben und eine große, übel aussehende Narbe von einem Hellebardentreffer kam zum Vorschein, welche sich über den Bauch erstreckte.

"Ich habe es mit ein paar zu vielen Orks versucht aufzunehmen... das war noch zur Zeit, als ich in FreWallor lebte. So blödsinnig leichtsinnig werde ich mit Sicherheit nie mehr sein."

Mit diesen Worten machten sie sich weiter auf den Weg zum Stall.


EDIT:
Pellinor, 1. sind wir schon weggegangen, 2. spricht sie Rakulur an. ^^
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Di 23 Aug 2011 - 20:45

Edit: gelöscht Wink

Pellinor folgte Owen. Am besten er hielt sich an das was der Krieger ihm geraten hatte. er wollte am Leben bleiben, auch außerhalb des Fests der Drachen

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Di 23 Aug 2011 - 22:25

Duran setzte sich in den Stallungen angekommen auf einen Heuballen.
Er schaute sich um. Niemand außer ihm war da. Er faltete die Hände sank auf seine Knie und fing an zu den achten zu beten. Er versuchte bei allen acht Göttern ein gutes Wort für seine Leute und sich einzulegen.
Ob es ihm gelang wusste er nicht.
Nach seinem Gebet setzte er sich wieder auf den Heuballen. Seine Augen vielen ihm zu.
All die Last lag schwer auf seinem Herzen. Er sollte seine Männer und Frauen in den Krieg schicken und hatte selbst noch nicht mal seine Länderei unter Kontrolle. Wie sollte er sich um alles kümmern? Zwei Lehen hatten noch keinen Verwalter.
Es wurde ihm alles zu viel.
Vom Söldner zum Ritter! dachte Duran sich.
Seine Gedanken verfinsterten sich zunehmend.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Mi 24 Aug 2011 - 6:42

"Ja Belaija, wir ziehen in den Krieg. Ich befürchte nichts was nicht auch hier passieren könnte aber diese Schlacht wird nicht einfach. Ritter Golmar wird mit Truppen der Sturmbrecher kommen und uns unterstützen. Wir werden uns auf den Weg machen sobald der Ritter wieder da ist!
Ich sehe die Besorgnis in deinen Augen, Belaija. Sei beruhigt ich kümmere mich um die Männer. Duran hat gleich zwei Männer die auf ihn aufpassen.
Wenn wir zurückkehren möchte ich das du mir beibringst wie man mit dem Heilerbesteck umgeht. Ich habe es zwar schon oft gesehen, nur fast immer auf der falschen Seite." Rakulur lächelte...

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Idena am Mi 24 Aug 2011 - 13:33

Während Duran in seinen dunklen Gedanken versunken war, raschelte plötzlich Stroh. Asdis wusste nicht, ob sie sich dem Ritter nähern, ihn ansprechen oder warten solte bis der Ritter sie von allein bemerkte. Es fiel ihr schwer es sich selbst einzugestehen, aber seit dem Duran zum Ritter geschlagen worden war, wusste sie nicht recht wie sich ihm gegenüber verhalten sollte. Sie hatte schon immer Probleme mit dem Adel gehabt, nie verstanden, warum manche Menschen mehr wert waren, obwohl sie nich mehr arbeiteten oder leisteten als andere.

Sicher, Duran hatte sich im Gegensatz zu den adlig Geborenen seinen Titel hart erarbeitet. Trotzdem verhielt er sich nun wie ein Adliger und stand seit dem Ritterschlag deutlich über dem Rest der Amsivaren. Natürlich musste er das auch, sonst würde ihn ja niemand als Ritter ernst nehmen. Dennoch fühlte sich Asdis damit nicht wohl. Vor allem weil sie sich in seiner Gegenwart schon ein paar Fehltritte erlaubt hatte. Zwar war sie nicht übermäßig zurecht gewisen worden, doch war ihr da klar geworden, dass die Dinge sich geändert hatten.

So stand sie nun unsicher im Stall, in der einen Hand Durans Schlachtross, ordentlch gestriegelt und gesattelt. in der anderen Hand ihr eigens Pferd. Skalli hatte die Wartepause gleich genutzt um ein Bein zu entlasten und anzufangen zu dösen. Durans Hengst hingegen wurde ungeduldig und fing an mit den Hufen zu scharren. Eine Unart und eigentlich hätte Asdis ihn zurecht weisen müssen, aber sie wolltte den Ritter nicht stören, bei was auch immer. Durfte sie das Pferd des Ritters überhaupt für so etwas bestrafen? Oh je...
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Mi 24 Aug 2011 - 14:39

Duran sah auf. Ein paar Schritte und das Scharren eines Pferdes rissen ihn aus seinen Gedanken.
Vor ihm Stand Asdis mit zwei Pferden in der Hand. Eines war "Fels" sein Schlachtross und das andere war Asdis treues Pferd.
"Hallo Asdis." sagte Duran und schritt auf sie zu. Er streichelte über die Blässe seines Pferdes und sprach zu Asdis.
"Ich möchte nicht das du mitkommst Asdis. Ich habe etwas anderes mit dir vor. Ich weiß das es dir schwer fallen wird deinen Mann ziehen zu lassen aber es ist sehr wichtig das du hier bleibst! Du weißt das wir von den Einnahmen aus unserer Pferdezucht leben wollen. Es ist wichtig das neue Stallungen gebaut werden und alles weitere für die Zucht getan wird. Ich habe mich dazu entschieden dich bis zu meiner Rückkehr als Verwalterin hier zu behalten. Ich weiß das du es kannst und das dir die Leute vertrauen."
Duran reichte ihr einen Zettel.
"Hier ist die Vollmacht die du dafür benötigst. Außerdem kannst du mit dieser Vollmacht noch sechs weitere Stuten kaufen. Halte hier bitte alles in Ordnung bis wir zurück sind. Ich brauche DICH hier und nicht an der Front."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Idena am Mi 24 Aug 2011 - 15:48

Asdis wusste zuerst gar nicht, was sie sagen sollte. "Duran, ich wollte gar nicht mitkommen. Ich wollte nur fragen, ob Ihr Owen vielleich fragen könntet, ob er Skalli nehmen möchte. Sie ist zwar kein großes, starkes Schlachtross wie Fels hier, aber auf sie kann er sich zu hundert Proeznt verlassen und sie übt auf die anderen Pferd immer Ruhe aus. Er soll sie nur gesund und wohlbehalten zurückbringen."

Ein wenig verlegen trat sie von einem Bein aufs andere. "Ich bin geehrt, dass Ihr mir diese Aufgabe anvertraut. Ich werde mich bemühen, alle Aufgaben zu Eurer Zufriedenheit zu erfüllen."

Fel war mittlerweile ruhiger geworden. "Euer Pferd ist reisefertig. Die Satteltaschen sind gepackt und ich habe die Köchin gebeten sie angemessen mit Proviant zu füllen."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Mi 24 Aug 2011 - 15:52

Rakulurs Bemerkung ließ Belaija ebenfalls lächeln. “Ich werde dir gerne zeigen wie man Wunden richtig versorgt.“ mit einem Augenzwinkern fügte sie hinzu: “Aber nicht alles, einige meiner Rezepte und Behandlungsmethoden werde ich für mich behalten.“
Wieder etwas ernster fuhr sie fort: “Benötigt ihr für jetzt noch etwas ? Ich habe noch zwei leichte Heiltränke, frisch ausgekochtes Verbandsmaterial und zur besseren Heilung von Wunden kann ich dir eine Kräutermischung geben. Soll ich diese Dinge schnell holen?”

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Mi 24 Aug 2011 - 16:28

Duran sah Asdis freundlich an.
"Ich habe angenommen das du mit möchtest. So wie es jetzt ist ist es aber am besten.
Geh zu deinem Mann und frage ihn selbst. Verabschiedet euch in Ruhe."
Duran nahm Fels und ging mit ihm in den Hof.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Mi 24 Aug 2011 - 16:33

Owen kam mit dem Knappen im Stall an.
Er sah Duran und Asdis da stehen, ins Gespräch vertieft.

Seine Frau hatte ihre Stute Scalli und Durans Schlachtross Fels bei sich. Sollte Asdis etwa auf die Idee kommen mitkommen zu wollen?
"Ich hoffe mal, dass das nicht Thema ihres Gespräches ist.", dachte der junge Leibwächter bei sich.

"Duran, Asdis...", sagte er dann und verneigte sich tief vor Duran, "... ich wollte Asdis den Auftrag überbringen, aber wie ich sehe hat sie alles schon erledigt. Fels ist ein wahrlich prächtiges Ross..."

Er streichelte dem Pferd über die Nüstern.

"Scalli ist auch gesattelt und reisebereit? Wirst du uns etwa begleiten, Asdis?"
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Mi 24 Aug 2011 - 17:06

Duran kam an Owen und seinem Knappen vorbei.
"Verabschiede dich von deiner Frau mein Freud. Wir wollen so schnell es geht aufbrechen.
Pellinor lass dir ein Pferd geben und nimm mit was du brauchst aber mach schnell!"
Duran sah wieder nach vorn und ging in den Hof.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Idena am Mi 24 Aug 2011 - 17:16

"Sire, Euer Pferd!" rief Asdis dem Ritter nach bevor sie sich an Owen wandte. "Nein, ich komme nicht mit, aber Scalli. Da. " Sie drückte ihrem Mann die Zügel in die Hand. "Pass gut auf sie auf. Das Gleiche gilt auch für dich, Salli: Pass gut auf ihn auf. Ihr beide wisst ja, wenn ihr sterbt..."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Mi 24 Aug 2011 - 18:14

"Was ist mit meinem Pferd? Ich führe es in den Hof damit ich aufsitzen kann."
sagte Duran über die Schulter.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Mi 24 Aug 2011 - 19:07

Owen sah zwischen dem Strick, welcher ihm rabiat in die Hand gedrückt wurde, Scalli und Asdis hin und her.
"Aber ich... aber du... aber Scalli... aber wir... ich kann doch nicht Scalli mitnehmen.", waren seine ersten Worte.

Dann dachte er sich, warum er das eigentlich nicht könnte. Scalli war ein hervorragendes Pferd, ausgebildet von einer hervorragenden Reiterin. Owen kannte die Stute schon lange und vertraute ihr hundertprozentig. Dieses Tier würde ihn weder enttäuschen, noch im Stich lassen.

"Andererseits... ich wäre geehrt. Und ich weiß... wenn wir sterben, bringst du uns um.", lächelte der junge Krieger.

Als Asdis gerade ein weiteres Pferd für Pellinor fertig machte fuhr Owen sich durch die Haare und meinte zu sich und zu Scalli:

"Na das kann ja heiter werden. Hoffentlich geht alles gut..."

In diesem Moment pustete ihm etwas seitlich gegen den Kopf. Der warme Luftzug roch nach Stall und Heu.
Ein kurzer Blick zur Seite verriet ihm, dass Scalli ihm gerade gegen den Kopf geschnauft hatte... und jetzt ein kurzes, aufmunterndes Brummeln von sich gab.
Owen musste grinsen, er mochte dieses Pferd wirklich unglaublich gerne und er würde nicht zulassen, dass ihm etwas zustößt. Fröhlich blies er sanft seinen Atem in ihre Nüstern, welchen sie schnuppernd in sich aufsaugte. Was genau das Pferd aus dem Atem eines Menschen zu schließen vermochte, das konnte Owen beim besten Willen nicht sagen, aber er mochte dieses Spiel, denn es war ein schöner Beweis der Zuneigung, des Vertrauens und der gegenseitigen Interesse.

"Immerhin werden wir zwei mit Sicherheit viel Spaß miteinander haben."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Marik am Mi 24 Aug 2011 - 20:48

Nachdem alle nach und nach zu den Ställen gingen und mit ihren gesattelten Pferden wieder raus kamen machte auch Marik sich auf den Weg in die Ställe. Marik sah wie Owen und Asdis sich von einander verabschiedeten und beschloss noch einen Moment zu warten bevor er Asdis nach einem Pferd für sich fragte.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Mi 24 Aug 2011 - 21:46

"Danke Belaija, das wäre sehr freundlich. Ich bin bei den Ställen." Rakulur drehte sich um und ging zu den anderen. Asdis hatte grade Duran sein Schlachtroß Fels gegeben und Owen seltsamerweise ihr eigenes. "Seltsam, warum gibt sie ihm ihr Pferd? Erwartet sie auch irgendein Übel welches ihnen zustoßen sollte?" dachte Rakulur.
An den Ställen angekommen sah Rakulur wie Asdis ein Pferd für Pellinor bereitstellte. Der Hauptmann wartete kurz und fragte dann ob sie seinen Hengst Landor holen würde.
Rakulur dachte an sein Pferd, ein pechschwarzer Hengst, muskulös, schlachterprobt, wild aber dennoch treu bis ins letzte. Er hatte den Krieger schon in so manches Abenteuer begleitet und ihn immer sicher an den Ort der Bestimmung gebracht.
Auf die Antwort von Asdis wartend träumte er ein wenig von vergangenen Zeiten...

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Mi 24 Aug 2011 - 21:56

Pellinor wusste nicht so recht was er nun tun sollte. Owen? nein, ein Abschied von der Ehefrau wollte er nicht stören. Rakulur, der gerade aufgetaucht war nein, der bärige Krieger schien in gedanken versunken. Blieb Duran. Er folgte seinem Herrn

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